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Thermische Energiesysteme & Wasserstoff
Die Abteilung „Thermische Energiesysteme & Wasserstoff“ trägt zur Entwicklung eines nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und resilienten Energiesystems bei. Ihre Tätigkeiten konzentrieren sich dabei auf zwei eigenständige, aber komplementäre Schwerpunktthemen: Einerseits die Dekarbonisierung der Wärme- und Kälteversorgung, also der thermischen Energiesysteme, und andererseits den Einsatz von Wasserstoff in schwer elektrifizierbaren Anwendungen.
Diese Tätigkeiten erfolgen im Rahmen des Integrierten Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) sowie der europäischen Politik in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Wasserstoff (insbesondere der Richtlinie (EU) 2023/1791 zur Energieeffizienz und der Richtlinie (EU) 2018/2001 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen). Dabei sollen die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas gestärkt, die Resilienz des Energiesystems erhöht und die Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern verringert werden.
Thermische Energiesysteme
Die Abteilung entwickelt und setzt Strategien für die Transformation der Wärme- und Kälteversorgung um, insbesondere in den Bereichen der Wärme- und Kälteplanung, der Entwicklung neuer dekarbonisierter Wärme- und Kältenetze sowie der Transformation bestehender Netze.
Sie begleitet insbesondere:
- die Wärme- und Kälteplanung auf nationaler und lokaler Ebene (siehe Artikel 25 der Richtlinie (EU) 2023/1791 zur Energieeffizienz). In diesem Zusammenhang wurde eine entsprechende Studie durchgeführt (HIC-Studie (Pdf))
- die Entwicklung effizienter Wärme- und Kältenetze
- die Nutzung unvermeidbarer Abwärme und Abkälte
- den Ausbau erneuerbarer Wärme- und Kälteerzeugungstechnologien, beispielsweise der Geothermie
- die Umsetzung der europäischen Vorgaben zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Bereich der thermischen Energiesysteme
Wasserstoff
Die Abteilung bereitet die nationale Politik in den Bereichen Wasserstoff und Wasserstoffderivate vor und setzt diese um.
Sie unterstützt insbesondere:
- Die Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie (Pdf)
- Den Ausbau der Wasserstofftransportinfrastruktur (Loi du 31 mars 2025 relative aux infrastructures d’hydrogène)
- Die Entwicklung eines Finanzierungsmechanismus nach dem Modell eines Amortisationskontos für Wasserstoffinfrastrukturen (siehe Guidehouse-Studie (Pdf))
- Die Förderung von Projekten zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff sowie zur Weiterentwicklung entsprechender Fördermechanismen
- Die Integration von Wasserstoff in Industrie, Schwerverkehr und Luftfahrt (Initiative „Early Movers Coalition“ für eSAF) sowie in weitere schwer elektrifizierbare Anwendungen
- Die Vertretung Luxemburgs in europäischen Initiativen und grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten im Bereich Wasserstoff
- Die Umsetzung der nationalen Politik in den Bereichen CCUS und CDR (Aktionsrahmen für CCUS/CDR (Pdf)), aufgrund der Ähnlichkeiten zum Wasserstoffbereich insbesondere für die Transportinfrastrukturen (siehe AFRY-Studie (Pdf))
In all diesen Bereichen arbeitet die Abteilung eng mit den anderen Abteilungen und Generaldirektionen des Wirtschaftsministeriums sowie mit weiteren Ministerien und Verwaltungen, den Gemeinden, Netzbetreibern, Wirtschaftsakteuren, Forschungseinrichtungen und europäischen Partnern zusammen.